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Verantwortung für HSH


Wie Kaukase Vito zu seiner Familie fand

 

 


Die Verantwortung für einen Hund zu übernehmen, sollte sehr gut überlegt sein !!!

 

 

Die Vorgeschichte


Wir überlegten (nicht immer ganz freiwillig) 21 Jahre ... es fing alles, wie in fast jedem Ehehaushalt, mit Hochzeit, Familiengründung und der „Aufzucht“ unserer Kinder an. Kurzum, entweder man versaut sich das ganze Leben oder nur den Teppich. Sprich man bekommt Kinder oder holt sich einen Hund. Wir entschieden uns fürs erstere.

 

Nun ist es aber so, dass meine Frau Anke und ich selber mit Tieren aufgewachsen sind. Es waren bei uns Beiden Hunde aber auch Vögel in der Familie und bei mir noch eigene Fische (zum Schluß ein 400 Liter Becken...). Somit hatten wir die Überlegung einen Hund anzuschaffen, Anke war eh immer zu Hause wegen den Kindern und einige „Kandidaten“ waren auch schon in Aussicht (auch vom Tierheim Uhlenkrog). Eine Rückfrage bei unserem damaligen Vermieter machte jegliches Vorhaben zu Nichte! „Ich bin der größte Hundehasser“ war seine unwiderrufliche Aussage! Nun gut, schade - aber was solls, wir bleiben ja nicht ewig hier wohnen.

 

Ein paar Monate später las ich eine Anzeige in unserem Dorfblatt: “2 Kater aus gesundheitlichen Gründen in liebevolle Hände abzugeben“. Liebevoll sind unsere Hände, eine Katze bzw. 2 Kater sind zwar kein Hund, aber immerhin wieder Tiere, da ich Tiere und Kinder eine für ganz wichtige Konstellation halte und somit sind wir „nur mal zum gucken“ hin gefahren. Na ja, wie soll ich sagen. Es erwarteten uns 2 Halbperserkater von 1,5 Jahren. einen rot getigerten namens „Fritzi“ und einen schwarzen mit weißen Lätzchen namens „Willi“. Anke und ich sahen uns an und waren der Meinung, wenn nicht wir, wer dann? Zu diesem Zeitpunkt (1989) war es nämlich so, dass die Tierheime voll waren oder wenn privat vermittelt, viele nur einen wollten. Da die jetzige Besitzerin aber unter akuter Katzenhaarallergie litt, die sich in starken asthmatischen Anfällen äußerte, hieß es von ihrem Arzt nur: “Entweder sie oder die Kater, aber einer muß schnell gehen, sonst überleben sie das nicht“; und getrennt wollte sie sie nicht vermitteln, da es Brüder aus einem Wurf waren. Somit zogen die beiden schon am nächsten Tag bei uns ein. Diese Stubentiger waren unser ganzer Stolz und sind nicht aus Altersschwäche gestorben, sondern wir mußten Fritzi mit stolzen 21 Jahren nach einem akuten Schlaganfall einschläfern lassen, da der komplette Hinterlaib gelähmt war... Willi wurde leider mit 22 Jahren eingeschläfert, weil ein Hirntumor sich immer mehr breit machte...

 

Nach diesen sehr schmerzlichen Trennungserfahrungen hatten wir beschlossen, nie wieder Tiere!! Dies hielten wir auch ca. 1,5 Jahre durch, bis ich wieder intensiver Zeitungsannoncen und Internetportale zur Tievermittlung las. Den endgültigen Kick bekamen wir, als unsere Nachbarn sich eine Kleine Katze holten, da war es bei uns wieder geschehen (toll Maike und Bernd, ihr und Lolle seid schuld!!!). Ich surfte nun im Internet gezielt auf den Tierheimseiten unserer Umgegend. denn eines war klar, wenn wieder ein Tier, dann aus einem Tierheim und deutscher Quelle. Die Züchter (egal ob Hobby- oder Profitzucht) sind unterschwellig mitverantwortlich für die Tierheimfülle, ein aus dem Ausland angekarrtes Tier muß auch nicht sein, da unsere Tierheime voll genug sind und wenn nicht wir diesen Lebewesen eine Chance geben wollen/können, wer dann??? Somit wurde ich beim Tierheim Weidefeld auf unsere Zoe aufmerksam. Zu dieser Zeit hieß sie noch Soraya, war eine Karthäuser von 7 Jahren und hatte schon einiges hinter sich (u.a. ein völlig zertrümmertes Jochbein, eine gequälte Seele, sehr schreckhaft). Ich rief im Tierheim an, erkundigte mich nach ihr, vereinbarte einen Termin und meine Frau und ich fuhren mal eben rund 100 km (einfache Fahrt) um zu schauen, ob wir denn auch zu Zoe passen!! Einen Besuch im Zwinger und die Sache war klar, Zoe kam sofort zu uns und schien zu ahnen, was wir wollten. Dennoch blieben wir noch fast 2 Stunden, weil uns eines klar ist: EINMAL EINE ENTSCHEIDUNG FÜR EIN TIER GEFÄLLT, GIBT ES BEI UNS KEIN ZURÜCK. OHNE WENN UND ABER!!!!

 

Doch nicht nur Zoe kam zu uns ... auch Laika, die damals noch Suleika hieß kam angeschmust und meinte, wir sind die Richtigen!!! Wir entschieden uns aber für Zoe, bekamen sie transportfertig gemacht mit Papieren und allen drum und dran und fuhren dann wieder die rund 100 km zurück nach Hause. Die Kinder (obwohl zu dem Zeitpunkt 15 und 20 Jahre alt) waren völlig aus dem Häuschen. Zoe hat sich sehr gut eingelebt und ein wenig die DIVAROLLE angenommen. Nun ist sie mittlerweile über ein Jahr schon bei uns. Aber da war ja noch Laika, die eben erwähnte...auch die ging uns nicht mehr aus dem Kopf und war die ganze Rückfahrt irgendwie Thema. Zu Hause hatten wir vorerst nichts davon erzählt, uns war aber irgendwie klar, dass eine Katze sich doch allein fühlen kann. Und da die beiden schon im Zwinger zusammen waren ... Am Montag im Tierheim angerufen, erfuhr ich, dass Laika sehr schwer krank ist. Sie hat aufgrund schwerster Misshandlungen nur noch eine viertel Lunge, ganz wenig Zähne, ist sehr verschreckt und muß dauerhaft Medikamente nehmen (dabei ist die Kleine man gerade 3 Jahre zu dem Zeitpunkt gewesen...). Aufgrund dieser Krankengeschichte und der Indikation, stand sie nicht mehr zur Vermittlung. ABER!!!!DAS GEHT DOCH NICHT!!!! DIESE KLEINE MAUS AUF DAUER IM TIERHEIM??? Ich bat darum, mit dem häuslichen Tierarzt zu sprechen, ob da nicht doch was geht, weil wir immerhin 20 Jahre Erfahrung im Halten von Katzen haben! Gesagt getan, ich telefonierte mehrmals mit den Tierärzten des Heimes und man war sich von deren Seite aus einig, wenn einer die kleine Maus halten darf, dann wir. Puh, geschafft!! Also den kommenden Freitag rein ins Auto und ab zum Tierheim (wieder mal 100 km, wie bescheuert muß man eigentlich sein??) und Katze Nummer 2 abholen. Katzen aus dem Grunde, da meine Frau voll berufstätig ist, ich als Gutachter für Gebäudeschäden rund 50 – 60 Stunden die Woche in S.-H. unterwegs bin, die große Tochter eine Ausbildung macht und die Kleinste in der Familie mit der Schule genug Tagesauslastung hat! Da wäre für einen Hund definitiv zu wenig Zeit und die Vernunft muß schließlich siegen!!! Somit waren wir wieder eine kleine Familie mit 2 Katzen, die sich liebevoll einlebten und umsorgen ließen. Aber die Geschichte ist hier man gerade in der „Warmlaufphase“. Es kommt noch dicker...

 

Nach diversen persönlichen Tiefschlägen bei mir (Schlaganfall, schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Wirbelbrüchen und zu guter letzt auch noch eine multiple Krebserkrankung) und einer daraus folgenden Kündigung (ZITAT:“Wenn er Krebs hat, dann kann man ihn nicht mehr gebrauchen!!“) gaben mir die beiden Katzen extrem viel Halt!!! Unmittelbar nach einer weiteren Krebstherapie im Krankenhaus besuchten wir am „Halloween“ eine sehr liebe alte Dame aus anderen Beweggründen als den nun geschilderten. Als wir bei ihr so auf dem Hof standen (altes Gehöft mit viel Wald drum herum) kam aus dem anliegenden Wald ein roter, kräftiger Kater auf mich zu, setzte sich neben mich und „redete“ auf mich ein. Die alte Dame erzählte uns, das er seit einem halben Jahr hier herum irrt, und er aller Wahrscheinlichkeit nach ausgesetzt wurde, denn er sucht kein Futter, hält sich immer an der einen Stelle auf, keiner kannte ihn, war anfangs sehr gepflegt, was aber immer schlechter wurde usw... Sie versuchte auch schon im Umkreis von rund 20 km einen Besitzer ausfindig zu machen. Aber keiner vermisste ihn. Sie selbst, ihre Mieter und ein paar andere Leute hatten auch versucht ihn aufzunehmen, aber außer rebellieren, randalieren und einen Rausschmiss provozieren, kam bei dem Aufnahmeversuch nicht heraus. Der Namenlose blieb bei mir sitzen bzw. folgte mir über den Hof auf Schritt und Tritt und wich nicht von mir. Als wir losfuhren wollte er sogar mit ins Auto einsteigen!!! Die Dame erzählte noch, dass sie ihn zwar füttert, mehr aber mit ihm nicht geht, da er bei einem Versuch den Tierarzt aufzusuchen aus der Transportbox ausgebrochen ist und während der Fahrt das Auto langsam zerlegte, so dass sie umkehren mußte. Sie meinte, wo doch die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, währe es sehr schön, wenn er ein Zuhause hätte ... Wir fuhren nach Hause und waren uns einig, der ist total süß, aber 3 sind einer zu viel!!! PUNKT. Am Wochenende war nur eines Thema, wen wundert’s. Ich vereinbarte am Montag einen Termin bei unserer Tierärztin Frau Dr. Friese in Sören zur Kastration, weil wir sagten, wenn er zu uns kommt, dann kastriert. Der Grund liegt darin, dass Laika nicht kastriert werden kann wegen dem bisschen Lunge, was sie noch hat und wenn ein unkastrierter Kater ins Haus kommt....nö nö! Termin bei Fr. Dr. Friese für Mittwoch vereinbart, die alte Dame angerufen, das wir am Mittwochmorgen um 7 Uhr auf der Matte stehen und dem Tiger ein Zuhause geben wollen, nachdem er zu Check und Kastration beim Medizinmann (Frau) war. Wir fuhren am darauffolgenden Mittwoch hin und glaubten unseren Augen kaum. Wir stellten unser Auto an der Straße ab und bis zur Haustür sind es gute 50 m Weg. Der Tiger kam uns maunzend entgegen, ging mit/neben uns zum Haus, in den Flur hinein, ich öffnete den Katzenkorb, er legt sich hinein und fing an zu schnurren und sich zu putzen. Bei der Fahrt zur Tierärztin lag er seelenruhig im Körbchen und schnurrte. Wir gaben ihn beim Arzt ab und vereinbarten einen Abholzeitpunkt. Als wir dort wieder ankamen, meinte man nur zu uns, was wir denn da abgegeben hatten ... er sei aus der Aufwachbox ausgebrochen, hatte sich im Labor der Praxis auf die Arbeitsplatte gelegt und sich von jedem erstmal ausgiebig kraulen lassen und somit die Praxis im Sturm erobert. Wir nahmen ihn mit und fuhren nach Hause, wo ich für ihn im Keller ein „Miezhaus“ gebaut hatte (mit Kuschelhöhle, Liegeterrasse und ein Plateau wo sich frisches Katzengras darauf befand). Im Keller aus den folgenden Gründen:
- erstens wussten wir von der „Vorbesitzen“, dass er bei den anderen, die versucht haben ihn aufzunehmen, immer alles voll urinierte,
- dann mussten wir behutsam rangehen, da die beiden „Katzenmädchen“ auch noch sehr neu bei uns waren
- und außerdem wollten wir ihm nicht zuviel auf einmal zumuten und erst mal die OP verdauen lassen.

Wir gingen in den Keller, öffneten die Tür des Korbes und ließen den „Namenlosen“ erstmal machen. Er ging hinaus, steuerte das Katzenklo an und setzte sich erst mal wie selbstverständlich drauf! Wie … er urinierte immer alles voll?? Nix da, super stubenrein ist der Große!!! Danach erkundigte er etwas eine neue Umgebung (wir alle haben nur still auf dem Boden gesessen und ihn gelassen), kam nach einigen Minuten zu mir und schnurrte mich an und bat um „Kuscheleinheiten“! Dann ging er auf sein Miezhaus, legte sich auf die Liegeterrasse und ließ sich von der Familie ausgiebig „Liebhaben“!!! ER WAR IN SEINEM ZU HAUSE ANGEKOMMEN!!! Nun musste er nur noch einen Namen bekommen, das übernahmen Angelina und ich und „tauften“ ihn JIMMY. Wir waren und sind tägl. positiv überrascht, wie sich diese Tiere dankbar zeigen. Die Schüchternheit wich immer mehr, das Vertrauen wurde somit immer Größer (Jimmy geht mit mir spazieren, wie andere mit einem Hund). Laika und Zoe haben sich in der Familie jeder auch ihren persönlichen Dosenöffner gesucht: Laika bei Jenni, Zoe bei Angi und alle 3 sind immer da, wo meine Frau und ich auch sind. Kurz gesagt, DIE GEBEN WIR NICHT WIEDER HER!!! Warum auch?? Nach 3 Tagen zog er ins ganze Haus um, kam gleich abends mit zu mir ins Bett und war von nun an MEIN GLÜCKSKATER!!! Er weicht mir nicht von der Seite, und spürt sofort, wenn etwas nicht stimmt bei mir. Es gibt eben doch diese mystischen Momente, die keiner erklären kann, aber jeder sie schon einmal erlebt hat!! Mittlerweile ist er auch FREIGÄNGER und hat die Herzen unserer Nachbarn im Sturm erobert. Ob er nun mit Thomas auf der Terrasse Frühstück, bei Maike und Bernd vor der Tür auf ein „Leckerli“ mit deren Katze Lolle wartet oder sich bei Walter und Ulla am Teich sonnt. ER ist UNSER JIMMY!

 

 

Aber wo ist nun der Hund in der Geschichte???


Wir hatten immer wieder überlegt uns einen Hund zu holen, es sprach aber immer etwas dagegen. Mal der Vermieter, der sich „als größter Hundehasser auf der Welt“ selbst rühmte … Mal waren es die falschen Rassen, denn ein Husky braucht einen Musher was ich nicht bin und werden wollte, ein Bordercollie sehr viel verantwortungsvolle Aufgaben die wir so einer Rasse nicht bieten können oder es waren auch welche dabei, die den „Gesellschaftsstempel“ bekommen hatten, weil sie mal einen „schiefen Tag“ hatten (sprich auf einmal als Listenhund geführt werden mussten) und wir schlichtweg nicht die Auflagen erfüllen können (hier hauptsächlich die übertriebenen Hundesteuern der Rest wäre ja sofort machbar!). Dann war bei uns immer irgendwie zwischendurch der Zeitpunkt ungünstig, weil ich auch noch mittendrin ein Studium absolviert habe, also auch wieder 4 Semester immer weg war und, und, und.

 

Tja, nun, aufgrund der vorher geschilderten Lebensumstände, habe ich von einem sehr viel und das ist Freizeit (weil ich nun Rentner bin). Meine große Tochter Angelina brachte dann einmal die Aussage „jetzt hast du ja Zeit, nun kannst du dir ja auch einen Hund holen!“ Ich erklärte sie erst einmal für zu voreilig, musste aber im Stillen eingestehen, dass die Idee mir auch schon im Kopf rumgeisterte, denn ich brauchte eine Aufgabe und einen Partner, der mich durch mein Leid führt! Ich surfte abends im Internet, insbesondere auf den Seiten, wo man Herdenschutzhunde findet, da wir uns viel mit dieser Art befassten und darüber ausgiebig informierten. Wir sind immer wieder bei den Kaukasischen Owtscharka angekommen, da ich einen Hund mit Charakter wollte, nicht so sehr den „Kadavergehorsam“ in den Vordergrund stellte und mich ihr Erscheinungsbild sehr imponierte.

 

Ich kam bei der Seite "Pro Herdenschutzhunde" an und sah ihn ... VITO

 

Ein Kaukase, wie er hübscher nicht sein konnte und meinen Vorstellungen bis dahin sehr entsprach. Des weiteren war er zu dem Zeitpunkt 14 Monate und gab die Zuversicht, seine schlimmern Erfahrungen (später dazu mehr) „auszubügeln“… Ich trug diese Bilder und die Info über VITO erstmal mit mir alleine herum…. Nach 2 Tagen weihte ich meine Frau in meine Gedanken ein. Die Reaktion war erstmal normal: „Einen Hund?? Einen Kaukasischen Owtscharka?? Einen Herdenschutzhund??“ Oha … Was habe ich da losgetreten? Ich lies sie erstmal wieder etwas abkühlen und dann sprachen wir darüber. Sie war etwas skeptisch, aber auch mit mir einer Meinung, dass es, egal welche Rasse und welche Vorgeschichte, auf die Ansprache ankommt, die man so einem Tier widmet bzw. entgegnet!!! Denn wenn die die Richtige ist, dann gelingt alles!!! Als ich ihr sagte, dass er gar nicht weit weg ist von uns, nämlich in Kiel und das sind gerade mal 20 km, und dann auch noch im Tierheim Uhlenkrog, die doch sehr angenehme Öffnungszeiten haben, meinte sie, „wir können ja mal hinfahren und schauen. MAL SCHAUEN HÖRT SICH GUT AN, HABEN WIR BEI DEN KATZEN AUCH SO GEMACHT!! Wir verblieben so, da am 05.04. wieder ein „Tag der offenen Tür“ im Tierheim war, dass wir dann mal hinfahren.


Wir waren so kribbelig bei der Anfahrt, meldeten uns im Büro an und gingen ins Hundehaus. Er war in der letzten Box hinten links, es hätte nur noch die Musik vom Weißen Hai im Hintergrund gefehlt, dass hätte die Spannung perfekt gemacht. Da war er, groß, nein größer und sah aus wie einer von „Margarethe Steif“ ohne Knopf im Ohr!!! Ein Teddy zum verlieben, eben ein HUND, den man rückenfreundlich im Stehen kraulen kann, der ein Schulterklopfen ab kann ohne zu fiepen, auf den man nicht drauf tritt… So was Imposantes. WOW!!! Wir konnten uns nur schwer von der Zwingertür losreißen. Ein weiteres Gespräch im Büro ergab, dass Hunde dieser Größe nicht so viele Chancen haben, da das Umfeld ja entsprechend hergerichtet sein muss. Wir haben dieses Umfeld, 1000qm Grundstück, eigenes Haus, ländl. gelegen, großes Auto, Herz was willst DU mehr??? Wir vereinbarten für den nächsten Tag ein „Probe-Gassi-Gehen“ da bei dem Tag der offenen Tür, die Tiere nicht herausgegeben werden um sie vor zu viel Stress zu schützen. SEHR VERNÜNFTIG!!! Zu Hause angekommen wurde das Internet auf den Kopf gestellt und das. was wir eh nicht schon über die Rasse wussten, wurde gegooglelt, Züchter und andere Kaukasenhalter kontaktiert und mit Fragen bei stundenlangen Telefonaten, die nächsten Stunden und Tage, nur so „bombardiert“. Wir wollten es ihm so gut wie möglich machen und bieten, da er es endlich mal gut haben sollte. Denn man muss hier eines ganz klar wissen, ein Kaukase hat soviel gemeinsam mit anderen Hunden, dass es gerade noch ein Hund ist! Nee aber im Ernst, wer hier den Fehler machen würde und die Erziehung sowie Haltung mit einem Schäferhund, Retriever, Labrador o.ä. vergleichen würde, der dürfte so einen Hund nicht in die Hände bekommen. DER KAUKASE HAT CHARAKTER!!! Und den gilt es zu akzeptieren und respektieren. Hier ist Härte fehl am Platze. Hier ist Souveränität und ein klarer Kopf gefordert sowie in der Erziehung eine Menge Durchhaltevermögen. Nur so kann man das Herz eines Kaukasen gewinnen und was viel wichtiger ist, erhalten! Meine Frau war bis hierhin immer noch etwas skeptisch und beäugte es etwas distanzierter. Gut!

 

Es kam der erste Gassigeher-Tag, wir holten VITO in seinem Zwinger ab. Ich ging hinein, es legten sich vorsichtig 2 Pfoten rechts und links auf meine Schultern und es guckte eine „Sabberschnute“ über meinen Kopf hinweg…upps! Was für eine Schei...e mache ich hier denn?? Wer hat mich denn geritten zu diesem Bären in den Zwinger zu gehen?? O.K. RESPEKT, dachte ich nur. Aber er bewies sich als spürbar dankbar, das Mal einer Interesse für ihn zeigte, lies sich das Geschirr sowie die Leine anlegen und verlies mit mir (hinter ihm herwehend, wie eine Fahne im Wind) den Zwinger zielgerade hinaus auf das Tierheimgelände. Aber am Tor ist das Tempo spontan von wildem Trab in totales Stillliegen übergegangen. Er legte sich hin und nichts ging mehr, kaukasischer Dickkopf halt. Wenn er ging, ging er mit mir (nicht ich mit ihm) oder er ging nicht. „Da müssen wir dran arbeiten Kumpel!!!“ Dies war wohl auch ihm klar und somit rauften wir 3 uns zusammen. Wir fuhren am Nachmittag wieder hin, weil er es sich am Vormittag „verdient“ hatte und da zeigte er schon kleine Ansätze von Leinenführigkeit. Wahnsinns Tier, der weiß was es will!!! Dies war der Beginn einer 5wöchigen (!!!) täglichen Tour nach Kiel (25 km hin und 25 km zurück, oft 2-mal täglich, man sind wir bekloppt…) um uns mit ihm weiter zu beschäftigen und vor allem zu schauen, passen wir überhaupt zu ihm!!! Es kamen immer, soweit möglich, alle Familienmitglieder und auch die beiden Freunde unserer Mädchen im Wechsel mit, um VITO gleich zu zeigen, wer sein „Rudel“ ist. Später stellte es sich als die Richtige Entscheidung heraus, da er so gleich von Anfang an die Familie akzeptierte und vor allem die Familie ihn. Da wir hier auch sehr behutsam heran gegangen sind (max. 2 Leute haben ihn an einem Tag geführt um einen ständigen Wechsel und damit Irritationen bei VITO zu vermeiden!). Der Gute kannte nichts, keine Litfasssäule, Telefonzelle, Bushaltestelle, Streugutkasten, Brücken, Autoanhänger, andere Hunde, Radfahrer, Jogger, Auto Fahren, Stromkästen und, und, und…die Antwort darauf sollten wir später noch bekommen.

 

Nach 10 Tagen haben wir ihn dann 2-mal die Woche tagsüber mit zu uns genommen, denn schließlich soll er, wie schon oben geschrieben, nicht nur zu uns, sondern wir auch zu ihm passen!!!!! Eine Stange Arbeit stand/steht bevor und mit jedem Tag, an dem wir erfolgreich was für und mit ihm erarbeitet haben, bestätigte nun auch meine Frau, dass er doch sehr gut zu uns passen würde. Wir waren so mit dem sozialisieren beschäftigt und er gibt so viel zurück, das kann man nicht mit Worten beschreiben, das muss man erleben!!! Nur … unser Grundstück hatte bis dahin keinen Zaun, nur eine Naturhecke und die hält alles zurück, nur nicht VITO beim durchstarten … Also ab zum Amt, Anfrage gestellt, was für Auflagen müssen erfüllt werden? Wie befürchtet, Bauantrag. Formulare mitgenommen, ausgefühlt, Zeichnungen erstellt (oha, 57 Meter Zaun plus 4 Meter Toranlage), Baubeschreibung gefertigt (zum Glück bin ich Baugutachter und habe dahingehend viel Erfahrung, es war für mich also ne Kleinigkeit, puh) und wieder ab zum Amt. Dort die Leiterein des Bauamtes persönlich angetroffen, kurz die Geschichte erzählt, sie sich im Schnellverfahren persönlich dafür stark gemacht. Nun war das „Ding“ binnen 4 Tagen durch den Bauausschuss und musste „nur“ noch vom Kreis genehmigt werden. Die Zeit verging und wir hörten nichts von unserem Antrag. Da Nachfragen bei so etwas ja immer dazu führen, Amtswillkür auf den Plan zu rufen und den Antrag dann irgendwie weiter hinaus gezögert wird, sahen wir von Nachfragen erstmal ab. Nach 4 Wochen habe ich mir gesagt: “Dieter, tu es für VITO.“ Ich rief beim Kreisbauamt an und hatte wider erwarten eine sehr nette Dame am Telefon. Kurze Schilderung meines Anliegens mit VITO’s Geschichte und ich
löste dort sehr viel Verständnis und Mitgefühl aus (huch und DANKE an dieser Stelle an die nette Dame) und man ging der Sache nach. Nach kurzer Bearbeitung durch die Dame stellte sich heraus, dass der Antrag zwar innerhalb von 4 Tagen beim Bauausschuss der Gemeinde „durch“ war, dann aber 4 Wochen „zum reifen“ im Postausgang lag (danke Gemeinde Bordesholm…), bis er dann endlich beim Kreisbauamt landete … unverständlich so was. Aber das ist anscheinend die viel zitierte Bürgernähe … Nach ein paar Telefonaten konnten wir dann den Zaun und das Tor bestellen und durften bei Wareneingang auch anfangen. Ein Freund half mit seinem Sohn (danke Lothar und Paddy und auch an Gabi, dass Du uns Deine Männer ausgeliehen hast) den Zaun zu stellen. Ein Samstag und das Groh war getan. Am Montag drauf (es sind nun die 5 Wochen mittlerweile um, von denen ich oben geschrieben habe) kam Herr Schulz vom Tierheim Uhlenkrog zu uns, um zu schauen ob alles Tier-/VITO gerecht hergerichtet ist (wir haben um eine Vorkontrolle gebeten) und er war sichtlich begeistert, was wir für VITO geschaffen haben (Doghouse mit Fußbodendämmung, eigenen Schlafplatz, das ganze Grundstück eingezäunt, Familienzugang hergestellt usw.). Kurzum, Herr Schulze stimmte uneingeschränkt zu!


Somit kam endlich der Dienstag, an dem wir nur noch einmal vorerst nach Kiel ins Tierheim fahren werden, und zwar um VITO abzuholen!!! Juhu!!! Zu Hause angekommen, er kannte es ja schon von seinen Besuchen bei uns, nur … jetzt ist es „sein zu Hause“!!! Das schönste war für ihn, er konnte nun, dank Lothar und Paddy, ohne Leine, Halsband und sonstigen Kram einfach bei uns rumtoben, denn der Zaun stand und unser Ziel war endlich erreicht. Er genoss es, kullerte sich zufrieden auf unserem Rasen und tobte als wenn er es das erste Mal tat, so unverfänglich und "kindlich“. Na ja er war zu dem Zeitpunkt schließlich auch erst 15 Monate!!
Das erklärt auch, warum
- unsere „Gartendeko“ sich so langsam auflöst,
- mein Feuerholzstapel immer wieder auf dem Rasen verteilt wird,
- Wühlmäuse eine Wristhöhe von aktuell 78 cm haben,
- VITO besser dribbeln kann als der Freund (Hobbyfußballer) von Angi
- usw.

 

Nachdem er 2 Wochen bei uns war haben wir durch sehr viel Zufall die Schwester eines Vorbesitzers von VITO (welcher VITO am längsten hatte) gesprochen und dort einiges über seine Vorgeschichte erfahren. Nun wurde uns einiges viel viel klarer. Weitere Recherchen ergaben dann bruchstückhaft mehr und mehr ein komplettes Bild seiner ersten 14 Monate. Nach VITO’S Wegnahme von seiner Mutter mit rund 5 Wochen, er wurde in Rumänien geboren und zwar bei einem sehr alten Ehepaar, das 2-3 mal im Jahr in die Stadt fährt und sonst in ihrem Dorf lebt, fernab jeglicher Zivilisation, und die Hundezucht als Einnahmequelle nutzte. Da wurden die Welpen mit Gehgestellen (weil sehr alte Leute) oder Handstöcken „getrieben. Von Wärme, Zuneigung oder auch nur ansatzweise Vergleichbares fehlte jede Spur!!! Als sehr kleiner Welpe kam er, mitgenommen von einem rumänischen Bauarbeiter, auf eine Baustelle (bei stets angetrunkenen rumänischen Bauarbeitern, die einen Hund nur als „Sache“ sehen), wurde dort in einem Container eingesperrt und die ärgerten ihn anscheinend auch immer in dem sie auf den Container einschlugen bzw. dagegen hämmerten. Der hüpft doch dann immer so lustig … Hier ist die Erklärung, warum VITO bei Klopfen auf Containern, Mülltonnen, Toren oder scheppernden Anhängern/ LKW’S etc. sehr ängstlich reagiert. Dann wurde er von dieser rumänischen Baustelle nach Deutschland gekarrt, da die Bauarbeiter dort Arbeit fanden. Hier ging es genauso weiter, bis der deutsche Bauleiter dies unterband. War nur nicht VITO’S Glück, da er nun im Hotelzimmer rund 10-12 Stunden eingeschlossen war. Dies machte die Hotelleitung nicht mit und er wurde an eine polnische Ludmilla verschenkt. Die hatte aber nach 14 Tagen keinen Bock mehr auf so was Knuddelliges, da er Arbeit und Dreck macht. Also kam er wieder zurück zu dem rumänischen Bauarbeitern. Nun war es ein deutscher Bauarbeiter. der dies nicht mehr mit ansehen konnte und den mittlerweile ca. 5 Monate alten Hund mit zu seinem Kumpel nahm. Hier sollte eigentlich VITO’S Glück endlich anfangen, er versuchte es auch, war aber Junggeselle und voll berufstätig, somit blieb VITO in einer Einzimmerwohnung in der Stadt und kam wenig raus. Der Mann versuchte fast 8 Monate ein guter Besitzer für VITO zu sein, stellte aber fest, dass ein Herdenschutzhund viel mehr braucht als er ihm bieten kann. Er wollte vernünftig sein und suchte ein neues Heim für VITO. Er wurde erneut abgegeben. Wiederum an einen Junggesellen mit angeblichem Garten, denn der wollte sich einen Traum erfüllen und einen Herdenschutzhund haben… Es war aber leider eine sehr kleine Wohnung mit 2 qm Balkon im 2. Stock!!! Dieser hielt ihn auch nur ein paar Tage, weil er sich wunderte, dass der Hund alles vom Tisch reißt, wenn er sich in der Einzimmerwohnung mal bewegt. Des weiteren hatte der Mann wohl auch arge Rückenprobleme und war somit nicht in der Lage, ihn überhaupt zu führen. Somit war es dann auch „besiegelt“ ihn nun endgültig ins Tierheim zu geben. Hier war VITO dann 7 Wochen bis wir kamen.

 

Hier möchte ich allgemein mal Anmerken dürfen ...

 

Das zuvor Geschilderte zeigt eindeutig:

  • Herdenschutzhunde sind anders zu erziehen und zu halten als die anderen „üblichen Hunde“ (genauso wie ein Border-Collie arbeiten muss oder ein Husky ein/eine Musher braucht oder ein Jagdhund seine Bestimmungen hat, die er ausleben möchte!!!), da sollte man sich vorher ausgiebig schlau machen!!!
  • Einen Hund aus dem Ausland nach Deutschland zu karren reicht nicht, man muss auch für ihn „da sein“!!
  • Außerdem sind die deutschen Tierheime voll genug, da müssen nicht noch Tierheimimporte herangekarrt werden!!!
  • Vor dem Anschaffen eines Tieres sollten alle Wenn’s und Aber’s genauestens gedanklich durchgespielt werden.
  • Und wenn dann immer noch die Entscheidung steht, ja dann soll es auch so sein!!!

 

Allgemein gilt:

 

Bitte erst überlegen, dann überlegen, dann alles noch mal durchspielen, bei den denkbar ungünstigsten Bedingungen und spricht dann noch ALLES dafür. Dann sind Sie auch ein Hunde-/Tierhalter und nicht nur ein Hundebesitzer, der die SACHE besitzen möchte, weil der Nachbar auch gerade einen Hund geholt hat…. Tiere sind K E I N E Sache die man besitzt, sondern Lebewesen die man sich hält, die i m m e r Zuspruch brauchen, auch wenn wir mal keine Lust haben und eben nicht nach Gebrauch abgestellt werden können!!!

 

WIR HABEN ES GENAU SO GETAN:

  • Mit Besitzern und Züchtern der Rasse ausgiebig gesprochen und uns informiert, auch und gerade über die negativen Dinge (OBWOHL WIR SCHON MEHRERE Hunde hatten, nur keinen Kaukasen)
  • Die Aufgabenverteilung in der Familie vorher geklärt
  • Alle (!!!) Familienmitglieder waren einverstanden und sind sich der Pflicht und Aufgabe zu 100% bewusst
  • Freunde, Bekannte und Nachbarn sind informiert und instruiert worden, wie auf den zugegangen werden muss (oder eher nicht)
  • Wir haben uns im Vorfelde ausgiebig über die
    1. einmaligen Anfangskosten,
    2. laufenden Standardkosten und
    3. auftretenden Spontankosten informiert
    und sind uns dessen bewusst
  • Gassi gehen muss auch im strömenden Regen Spaß machen
  • Der Hund braucht Beschäftigung auch wenn es uns mal nicht so gut geht
  • UND!!!! Wie lange wäre er (jeden Tag) maximal alleine (bei uns sind es höchstens mal 2 Stunden!!!)

Genau überlegen, dann darüber 2-3 Nächte schlafen, noch mal alle Szenarien durchspielen, die Familie involvieren und wenn dann immer noch alles für den Hund (die Katze, den Hamster usw.) spricht, dann ist es ein toller Start in einen wunderschönen gemeinsamen Lebensabschnitt!!!! Ganz wichtig, egal was für ein Tier, ist immer DIE RICHTIGE AN-/ZUSPRACHE!!!

 

VITO ist nun mittlerweile den 5. Monat bei uns und nach 5 Vorbesitzern in 14 Monaten (das Tierheim mal nicht mitgerechnet) hatte er auch „ganz schön einen am Daffi“ gehabt! Tägliches Training und Beschäftigung (und damit meine ich nicht Gassigehen oder Stöckchen holen, sondern Kopfarbeit!!!) haben aus ihm einen ganz tollen Familienhund gemacht, der weiterhin seiner Ursprungsrasse gerecht werden darf und soll. Er hat ein großes Areal was er bewachen darf, wir sind sein Herdenersatz, besuchen eine hervorragende Hundeschule, die sich der einzelnen, unterschiedlichen Rassemerkmale annimmt und das Training darauf abstimmt, so dass VITO sehr, sehr tolle Fortschritte macht und vom ersten Kurs innerhalb sehr kurzer Zeit gleich in den nächsten aufsteigt. An dieser Stelle möchte ich mich einmal bei unserem Hundetrainer herzlich bedanken, vielen Dank Ralph, wir sind auf sehr gutem Wege mit Deiner Unterstützung!

 

In den vergangenen 5 Monaten können wir über die unten angeführten Fortschritte in Vito’s Entwicklung berichten:

  • keine Angst mehr vor Stromkästen, Telefonzellen, Containern, Bushaltestellen u.v.m.
  • kein grundloses anbellen anderer Hunde
  • keine Flucht mehr (er wusste eh nie wovor, Hauptsache flüchten, das ist nun vorbei)
  • sehr starkes Reduzieren bis auf wenige Ausnahmen vom anbellen seiner „Feindbilder“ (=Personen mit Ostblock ähnlichem Antlitz/ vorwiegend hier ältere Personen, Menschen mit Alkoholfahne, Menschen mit dem Aussehen eines Bauarbeiters, auch Teenies mit Baggyhosen, Menschen mit Schirmen/ Handstöcken/ Krücken/ Rollatoren
  • fährt nun sehr gerne Auto und steigt ohne Angst ein
  • geht „bei Fuß“
  • Schleppleinentraining wird von Tag zu Tag besser
  • Macht sitz (auf Ruf oder Handzeichen)
  • Macht platz (auf Ruf oder Handzeichen)
  • Bleibt im platz oder sitz, bis wir ihn abrufen
  • Hört auf Zuruf auf zu bellen
  • Lässt sich sein Futter von allen Familienmitgliedern wegnehmen
  • Geht ohne Angst zum Tierarzt und bleibt lieb sitzen bei der Behandlung
  • Lässt sich überall anfassen, streicheln und bürsten (wichtig bei evtl. Untersuchungen!)
  • Verträgt sich immer mehr mit unseren Katzen
  • Ist ein Schmuser durch und durch
  • Akzeptiert Fremde, wenn er merkt, dass wir sie mögen
  • Akzeptiert sofort unseren Besuch und macht dort kein Kaukasen typisches Verhalten sichtbar
  • Hat unbeschreiblich hohes Vertrauen zu uns entwickelt
  • Ein sehr tolles Fell bekommen (vorher war es ein Gefühl, als wenn man eine Strohklappe streichelt)
  • Ist im Wesen sehr ausgeglichen

    und noch vieles mehr!!!

Vito's Entwicklung ist der Beweis, dass

  • die richtige Ansprache,
  • zielgerichtetes Training,
  • hochwertige Fütterung (ohne Konservierungs- u. Lockstoffe sowie sehr viel BARF)
  • genügend Aufmerksamkeit aber auch „Hundsein“
  • ein Bewusster Umgang mit seinen Rassemerkmalen
  • eine sensible Erziehung (das Gute herauskitzeln und Fördern, das Schlechte mit Konsequenz aber ohne Härte bearbeiten),
  • immer wieder erneutes sozialisieren

der richtige Weg sind und aus einer leidenden Seele ein glücklicher und treuer Begleiter geworden ist. Es sind nicht die vielen Rezepte der Hundetrainer und Hundenannys sondern die Essenz daraus, die explizit für DEN HUND angewandt werden und in der Kombination mit dem richtigen/artgerechten Futter, was man nicht beim Discounter, sondern nur im Fachhandel bekommt, sind die Grundlagen für alles weitere zu finden!!!

 

Nachtrag im Oktober 2010)
Die Fortsetzung der Familiengeschichte hier lesen ...>


© Dieter Plaumann 2009

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Letzte Änderung: 4. Okt 2010