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Buchvorstellung

Wolfgang Walther für Pro Herdenschutzhunde
 

 



 


 Roman "Kaukasen küsst man nicht"

Format A5, broschiert,
216 Seiten mit 10 Farbfotos

Ein Tierbuch? - Nicht nur.
Eine Naturbeschreibung? - Ja, auch.
Gegenwartsliteratur? - Könnte man so sagen.
Ein Abenteuerroman? - Sicherlich.
Ein Krimi? - Teilweise.
Eine spannende Geschichte? - Bis zur letzten Zeile!
 
Dieses Buch ist von allem ein bisschen und zugleich viel mehr. Liebe und Hass, Freud und Leid, Treue und Verrat findet sich darin ebenso wieder wie Sehnsucht und Hoffnung, Frohsinn und Angst, Leben und Sterben, Ende und Anfang. Die Geschichte fesselt den Leser durch bildhafte, einfühlsame Beobachtungen der Natur und lässt ihn hoffend und bangend gemeinsam mit den vierbeinigen Helden Abenteuer erleben. Eingebettet in eine spannende Handlung geht der Leser mit den Herdenschutzhunden auf die Reise. Sie beginnt in den wilden Bergen des Kaukasus und endet in der Zivilisation der Großstadt. Dabei wird schnell klar, dass diese herrlichen Tiere nicht in die Stadt gehören und dass sie keine Familienhunde sind. Kraftstrotzend und selbstbewusst wollen sie nur eines: Das Territorium verteidigen und die Herde beschützen. Das ist ihnen angeboren, in dieser Aufgabe finden sie ihre Erfüllung.

Im fernen Kaukasus lebt Boris, Rudelführer der Herdenschutzhunde. Ihm und seinen Owtscharki sind die Rinder- und Schafherden anvertraut. Auch die Menschen bauen auf Stärke und Intelligenz ihrer vierbeinigen Begleiter. Lang und kalt sind die Winter im Gebirge. Eines Tages taucht der schwarze Wolf wieder auf. Ein Kampf scheint unvermeidlich.

Ganz anderer Art sind die Abenteuer der jungen Bessie in der großen Stadt. Mehr und mehr wird sie zum ungeliebten Anhängsel. Gibt es eine Lösung?
Schließlich ist da noch Tibor, der große, furchtlose Rüde. Zur rechten Zeit tritt er in das Leben der Familie Foerster.

Die vierbeinigen Helden unserer Geschichte, deren Wege sich auf wunderbare Weise kreuzen, sind durch Blutsbande miteinander verbunden. Nach zahlreichen Abenteuern scheint sich schließlich alles zum Guten zu fügen. Doch die Ruhe ist trügerisch, denn das Schicksal hat sich noch nicht entschieden.   

Das Buch “Kaukasen küsst man nicht” ist weder Fachliteratur noch erhebt es Anspruch auf Wahrhaftigkeit in allen Teilen. Dennoch gibt es einen kleinen Einblick in das Wesen dieser prächtigen Hunde, die unter den geschilderten Umständen gar nicht anders handeln können. Wenn es auch insgesamt eine erfundene Geschichte ist und so mancher Kenner oder Züchter bei manchen Stellen die Hände über dem Kopf zusammen schlagen wird, so ist es doch  ein schönes, spannendes Buch geworden, das anschaulich den (möglichen) Weg einer Hunderasse vom Ursprungsgebiet nach Deutschland beschreibt. Auch sind sehr viele persönliche Erlebnisse in die Erzählung mit eingeflossen, die mehr oder weniger diese eigenwillige Rasse charakterisieren.

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Letzte Änderung: 2. Nov 2006